Das interaktive Demokratiespiel der JUB

Deine Meinung zählt.
Deine Haltung zählt.
Du zählst.

Sei dir dessen bewusst und gib deine Verantwortung nicht einfach ab – übernimm sie aktiv.

Wir als Theater für junges Publikum haben uns das Thema Demokratiebildung genauer angeschaut und ein spannendes, interaktives Spiel für Schulen entwickelt. Klar könnte man denken: Als Theater behandeln wir Demokratie doch schon in unseren Stücken, Workshops und Nachgesprächen. Das reicht uns aber nicht.

Wir wollen in den direkten Austausch gehen. Wir möchten mit jungen Menschen ins Gespräch kommen und sie anregen, ihre Gedanken zu Gesellschaft und Staatensystemen zu sortieren oder zu erweitern und die Eigenverantwortung für unser Zusammenleben zu spüren. Kein klassischer Unterricht – sondern spielerische Ergänzung 

„Der Souverän“ ist eine spielerische Ergänzung zum Schulunterricht.
Das Spiel soll die Teilnehmer*innen befähigen, respektvoll zu diskutieren, Toleranz zu üben und ein friedliches Miteinander zu stärken. Kurz: Demokratie soll gelebte Praxis werden. Das gesamte Spiel basiert auf klaren Gesprächsregeln, die altersgerecht erklärt, mit den Teilnehmer*innen ausgehandelt und verbindlich vereinbart werden. Die Moderator*in der JUB achtet auf deren Einhaltung. Ziel ist eine achtsame, respektvolle Diskussion – auch und gerade bei unterschiedlichen Ansichten.

Spielerisch Demokratie erleben:

Während des Spiels manipulieren wir bei manchen Abstimmungen gezielt den Ablauf. Die Gruppe erlebt dabei möglicherweise Machtlosigkeit und Frustration. Anschließend machen wir die Manipulation transparent, diskutieren sie offen und leiten daraus die Betrachtung verschiedener politischer Systeme ab:

  • Wäre „so etwas“ in einer Demokratie möglich?
  • Welche Manipulationen finden in welchen politischen Systemen statt.

Mit theatralen Mitteln, professioneller Moderation und technischer Unterstützung führen wir die Schüler*innen durch verschiedene Szenarien.  Erst im Anschluss erklären wir die Herangehensweise und stellen die historischen Zusammenhänge her, auf denen die Spielszenarien beruhen.

Was wir vermitteln

  • Einstiegsfragen zu Politik, Zusammenleben, Erd- und Zeitgeschichte
  • Kinder- und Jugendrechte (UN-Kinderrechtskonvention)
  • Untersuchung verschiedener politischer Systeme: Aristokratie, Ochlokratie, Demokratie, Tyrannei, Monarchie, Oligarchie u. a.
  • Bezüge zu historischen Fallbeispielen: Magna Carta, Die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte 1789, Prager Frühling 1968, Ende der Apartheid in Südafrika 1994, Unabhängigkeit Indiens 1947, People-Power-Revolution auf den Philippinen 1986 u. v. m.
     

Unsere Methoden

  • Anonyme und offene Wissensfragen
  • Anonyme und offene Abstimmungen
  • Verschiedene Diskussionsformate
  • Kleingruppenarbeit
  • Redeformate als Stellvertreter*in einer Gruppe
  • Redeformate als Bewerbung für eine Funktion
  • Stellvertreter*innensysteme
     


Technik & Organisation:
Wir kommen mit zwei Mitarbeiter*innen der Jungen Ulmer Bühne zu euch.
Im Gepäck: Abstimmungsgeräte für alle, Bildschirme und Buzzer.  Wir brauchen kein WLAN, keine Handys oder sonstige Infrastruktur – unser System ist komplett autark.
Wichtig: Mindestens eine Lehrkraft sollte während des gesamten Spiels anwesend sein.
 

Buchung möglich ab Frühjahr 2027


Das Projekt wird unterstützt von:

  • Stiftung Kultur und Bildung der Stadt Ulm
  • Sparkassen Stiftung Ulm
  • Florian Geiselhart, Medieninformatiker (M.Sc.), Professor an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd (Internet of Things & Interaktionsgestaltung)